Geweiht dem seligen

Engelbert Kolland

Geboren wurde der Franziskanerpater Engelbert Kolland am 21. September 1827 in Ramsau im Zillertal. Nach dem Eintritt in den Franziskanerorden in Salzburg wurde er im Dom zu Trient zum Priester geweiht. Eine weitere bedeutende Station in seinem Leben war die Entsendung als Missionar nach Jerusalem. Von dort aus in den Damaskus versetzt, wirkte er von nun an als Seelsorger in der Grabeskirche. Am 10. Juli 1860 erlitt er nach mehrmaliger Verweigerung des Abschwörens zum Glauben an Jesus Christus den Märtyrertod. Die Seligsprechung erfolgte im Jahre 1926 durch Papst Pius XI. Als zweiter Pfarrpatron in Zell am Ziller sind ihm weiters die Filialkirche in Ramsau, die Pfarrkirche Ramsau, die Soldatenkirche der Belgierkaserne in Graz, die Franziskanerkirche in Salzburg und nun auch die Granatkapelle am Penkenjoch geweiht.